Dänemarks KOYA liefern mit „Fragments“ nicht nur ein bedrückendes Zeugnis emotionaler Zersplitterung, sondern verbinden die Ästhetik der unwirtlichen Landschaft des Nordens mit existenzialistischen Fragen, die jede Antwort nach dem Sinn des Lebens schuldig bleiben. Dass hier die Wut des Hardcore auf Sludge-Brodeln und eine gewisse, zerklüftete Ästhetik des Black Metal trifft, passt also gut ins Bild der Vertonung dieses unwirtlichen Emotionsdilemmas. Der Sound klingt, entgegen der beackerten Genres, aber keineswegs unterkühlt. Stattdessen setzen KOYA auf ...
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